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Elden Ring: Pferd freischalten, rufen, heilen, wiederbeleben und wie Sturmwind funktioniert

Die Welt von Elden Ring ist groß und ihr braucht ein Pferd. Wir zeigen, wie es ihr es bekommt.

Sturmwind ist das Pferd in Elden Ring und damit euer Reittier zum Zurücklegen weiter Distanzen im Zwischenland.

Die Frage, wie man es freischaltet, kann euch durchaus ein wenig beschäftigen, wenn man mit den Spielabläufen noch nicht so vertraut ist. Und dann die Steuerung oder wie man vom Pferd aus kämpft, alles Fragen, die wir in diesem Abschnitt klären

Elden Ring ist das erste Spiel von From Software mit einer vollwertigen offenen Welt - es gibt sogar eine Weltkarte -, daher schadet es nichts, die Zeit zur Überbrückung großer Distanzen möglichst gering zu halten. Auch die Flucht vor harten Feinden geht im Galopp schneller über die Bühne als zu Fuß und ihr könnt vom Pferderücken aus kämpfen, unter freiem Himmel sogar gegen Bosse. Hier kommt Sturmwind ins Spiel, euer Spektralross in Elden Ring.


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Wie man das Pferd in Elden Ring freischaltet

Sturmwind in Elden Ring ist nicht von Beginn an zugänglich, aber es dauert auch nicht lange. Sobald ihr das Tutorial beendet habt und in Limgrave gelandet seid, haltet Ausschau nach Orten der Gnade. Das sind Speicherpunkte, ähnlich wie die Leuchtfeuer in Dark Souls.

Zum Freischalten des Pferdes müsst ihr drei Orte der Gnade aktiviert haben und wenigstens am dritten davon eine Rast einlegen. Es spielt keine Rolle, welcher Ort der Gnade der dritte ist (beispielsweise vor den Ruinen am Sturmtor). Wichtig: Sie müssen auf der Oberwelt liegen, nicht in einer Höhle, in Katakomben oder so.

Bei der Rast erscheint Melina, einer der wichtigen Charaktere und gleichzeitig die Level-up-Dame in Elden Ring, die das Leveln freischaltet und bei der sich verdiente Runen in Stufenaufstiege investieren lassen.

Ihr müsst in Elden Ring mehrmals rasten, bevor ihr Zugriff auf das Pferd bekommt.

Sie gibt euch außerdem die Spektralrosspfeife, mit der sich das Pferd rufen lässt. Das klappt an den meisten Stellen auf der Oberwelt, abgesehen von einigen Bereichen, in denen das Reittier gesperrt ist: etwa in den Dungeons oder den Verliesen entlang des Weges. Überall dort, wo die Entwickler vorgesehen haben, dass man auf sich allein gestellt ist.

Zum Rufen des Pferdes solltet ihr die Spektralrosspfeife auf eine der vier Schnelltasten legen, um sie immer griffbereit zu haben. Öffnet dafür das Menü, navigiert rechts zum "Beutel" und legt die Pfeife auf eine der Pfeiltasten.

Im Spiel müsst ihr dann Dreieck bzw. Y gedrückt halten und die entsprechende Pfeiltaste nutzen, um Sturmwind heranzupfeifen. Das funktioniert einfacher und schneller, als jedes Mal mit der Pfeil-runter-Taste zur Pfeife zu wechseln.

Für eine Anleitung, wie das Pferd "im Betrieb" funktioniert, lest weiter im nächsten Abschnitt.


Wie Sturmwind in Elden Ring funktioniert

Sobald das Pferd freigeschaltet ist, will man nicht mehr darauf verzichten, allein schon zum Verkürzen der weiten Laufwege. Mithilfe des Pferds seid ihr deutlich mobiler unterwegs, als man es von From-Soft-Spielen gewohnt ist. Angesichts der Größe der Spielwelt werdet ihr es zu schätzen wissen.

Zunächst einmal ist es sehr schön, dass man nach dem Benutzen der Pfeife direkt aufsitzt und mit dem Spektralpferd losreiten kann (ohne langwierige Animationen davor).

Ihr könnt sogar Items aufheben, während ihr auf dem Pferd sitzt, und müsst nicht jedes Mal absteigen (außer bei Schatzkisten).

Der Doppelsprung hilft beim Erkunden und bei schwierigeren Stellen wie dieser.

Neben dem grundlegenden Temposchub des Pferdes mit der Sprinttaste beherrscht das Tier auch einen Doppelsprung. Beim Erkunden ergeben sich so haufenweise Möglichkeiten in der Vertikalen und die Flucht vor mächtigen Feinden kann schneller über die Bühne gehen (ihr könnt z.B. schnelle Richtungswechsel vollziehen, indem ihr springt, den Stick zurückzieht und noch einmal springt).

Erprobt die mit dem Pferdesprung verbundenen Möglichkeiten der Erkundung bei einigen Ruinen, Mauern oder niedrigeren Gebäuden. Ihr erreicht damit sämtliche Orte, die im Rahmen von Sturmwinds Sprungfähigkeiten liegen. So entdeckt ihr viele, viele Geheimnisse, die ohne das treue Transportross nicht zu lüften wären.


Sturmwind im Kampf nutzen

Sturmwind lässt sich außerdem in den Kampf einspannen. Vom Pferderücken aus könnt ihr Nah- und Fernkampfwaffen nutzen und sogar Zaubersprüche sind möglich, was den Kampf in Elden Ring auf eine neue Ebene hievt.

Probiert es zum Warmwerden bei kleineren Feinden aus, dann vielleicht mal bei den Riesen auf dem Sturmhügel. Mit dem Pferd seid ihr deutlich schneller beim Umkreisen eines Gegners, wodurch insgesamt eine höhere Abfolge an Schlägen möglich ist (vor allem von hinten).

Das Pferd macht euch in Elden Ring schneller und ist auch im Kampf nutzbar.

Schwere Begegnungen lassen sich so vereinfachen, etwa mit dem Baumwächter in Limgrave oder dem Fliegenden Drachen Agheel (die beide gewissermaßen als Tutorial für den berittenen Bosskampf dienen, wenn man so will).

Außerdem seid ihr beim Heranpfeifen und automatischen Aufsitzen kurzzeitig unverwundbar. Testet das ruhig mal bei einem Riesen aus. Stellt euch davor, wartet, bis er ausholt, und ruft dann Sturmwind. Für die paar Frames, die das Aufsetzen dauert, kann euch der Riese nicht treffen.


Pferdesteuerung im Kampf

Zur Bewegung (Laufen, Sprinten, Ausweichen, Springen) gelten dieselben Tasten wie zu Fuß. Beim Angriff vom Pferderücken aus genießt man ein paar erweiterte Möglichkeiten:

  • R1/RB: Greift auf der rechten Seite des Pferdes mit der ausgerüsteten Waffe an.
  • L1/LB: Greift auf der linken Seite des Pferdes mit der ausgerüsteten Waffe an.
  • R2/RT: Hiermit schleift euer Charakter die ausgerüstete Waffe rechts vom Pferd über den Boden, um einen schweren Angriff aufzuladen (super geeignet gegen Gruppen von Gegnern, durch die man einfach "pflügen" kann).
  • L2/LT: Hiermit schleift euer Charakter die ausgerüstete Waffe links vom Pferd über den Boden und lädt einen schweren Angriff auf.

Und wenn das Pferd getötet wird?

Sturmwind mag ätherisch sein, aber nicht unverwundbar. Das Tier nimmt im Kampf Schaden, wenn es getroffen wird, und kann sogar sterben. Das gilt auch für Fallschaden infolge zu großer Stürze (abgesehen von den Geisterquellen mit ihren Luftströmen, in die es springen kann, ohne sich zu verletzen).

Und nein, es ist nicht möglich, aus großer Höhe mit dem Pferd zu fallen, den Schwung kurz vor dem Boden mit einem Doppelsprung rauszunehmen und sich quasi zu "retten". Das klappt nicht und Sturmwind stirbt trotzdem - samt Reiter übrigens, also besser sein lassen.


Sturmwind wiederbeleben

Keine Bange, ihr könnt euer treues Reittier mit den folgenden zwei Methoden wiederbeleben:

  • Rastet an einem Ort der Gnade…
  • … oder ruft es erneut mit der Pfeife, wodurch eine Flasche mit Purpurtränen verbraucht wird (das Spiel fragt euch dann, ob ihr das wirklich tun wollt, was in einem Bosskampf nervig ist, aber leider nicht zu ändern).

Pferd Sturmwind heilen

Sturmwind zu reanimieren ist zwar nicht schwierig, aber es muss gar nicht erst so weit kommen. Es gibt eine Möglichkeit, das Reittier zu heilen, wenn seine Lebenspunkte bedrohlich weit absinken.

Dafür nutzt ihr verschiedene Arten von Rosinen. Legt sie auf eine der Schnelltasten (oder in den Beutel) und ihr könnt die köstlichen Trockenfrüchte an Sturmwind verfüttern, solange ihr auf seinem Rücken sitzt.

Nachdem wir nun Bescheid wissen, wie Sturmwind funktioniert, wie sich das Tier bei den Erkundungen nutzen lässt, wie man es heilt und wie es euch den Kampf erleichtern kann, geht raus und jagt Riesen aus dem Sattel heraus.



Mehr Hilfe für Elden Ring gibt es in den Elden Ring - Tipps für Einsteiger. Außerdem nützlich: Die Fundorte der Steinschwertschlüssel und der Kartenfragmente. Sucht ihr mächtige Verbündete, bietet es sich an, die Aschen zu suchen. Für mehr Schlagkraft empfehlen sich die Fundorte der Waffen.

Über den Autor

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Sebastian Thor

Freier Redakteur - Eurogamer.de

Steht auf Bier und Bloodsport. Mag weiche Sofas und verliert sich gern in Gedanken an dies und das. Seit 2014 bei Eurogamer dabei, aktuell als freier Redakteur.

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